Die Zukunft der Wirtschaftsprüfer – Maschinen übernehmen die einfachen Tätigkeiten

Interessanter Artikel im Handelsblatt vom 06.07.2016

Die Branche der Wirtschaftsprüfer wird gehörig aufgemischt: Automaten halten Einzug in die Buchhaltung, die EU-Vorschrift zur Rotation verteilt den Markt neu. Welche Zukunftsszenarien führende Manager erwarten.

Frankfurt. Steuerfachgehilfen, Prüfungsassistenten – das sind die typischen Einstiegsjobs bei den großen Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaften. Hunderte junger Menschen fangen nach der Ausbildung auf dieser niedrigen Stufe in der Karriereleiter an. Sie blicken in die Buchhaltungsunterlagen beim Mandaten, checken die Belege, prüfen die Steuererklärungen. Es sind die einfachen Tätigkeiten in diesem Geschäft, schnell kehrt Routine ein.

Doch ob es diese Jobs in Zukunft überhaupt noch in dieser Form geben wird ist fraglich. So prognostizieren es zumindest Topmanager aus der Branche: „Unsere Personalstruktur wird sich in den nächsten fünf bis zehn Jahren komplett verändern.“, sagt Jost Wiechmann, Partner bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Roever Broenner Susat Mazars. „Die einfachen Tätigkeiten werden durch Maschinen ersetzt. Zugleich brauchen wir viel mehr hochqualifizierte Spezialisten in der Prüfung und Beratung.“

Die Wirtschaftsprüfer werden von der Digitalisierung erfasst. Es geht um Vernetzung mit den Kunden und neue Möglichketen zur Datenanalyse mit Hilfe künstlicher Intelligenz. Das wird die ganze Branche aufmischen, zeigten sich die Brancheexperten überzeugt, die am Mittwoch zum Wirtschaftsprüfer-Roundtable nach Frankfurt gekommen waren. Eingeladen hatte dazu die Marktforschungsgesellschaft Lünendonk.

Hier geht es zum vollständigen Artikel: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/dienstleister/die-zukunft-der-wirtschaftspruefer-maschinen-uebernehmen-die-einfachen-taetigkeiten-/13841150.html

 

brc_admin